Journal · 2026-04-03

Hintergrundgespräche mit Redaktionen: Vorbereitung ohne Skriptzwang

Wie Sie Fakten, Grenzen und offene Fragen so vorbereiten, dass Journalistinnen und Journalisten den Termin ernst nehmen.

Laptop und Kaffee bei einer Vorbereitungssession

Ein Hintergrundgespräch ist kein Interview mit verstecktem Skript. Redaktionen merken schnell, wenn jede Antwort vorformuliert klingt. Gleichzeitig erwarten sie Vorbereitung: Zahlen, die stimmen, Grenzen, die Sie benennen, und die Bereitschaft, Unsicherheiten zuzugeben.

Wir bereiten Klientinnen und Klienten mit drei Listen vor: was gesagt werden soll, was nicht gesagt werden darf, und welche Fragen wahrscheinlich kommen. Die dritte Liste ist die wichtigste — sie verhindert Überraschung und Panik.

Klären Sie vor dem Termin den Status: On the record, under embargo oder informell zur Einordnung? Missverständnisse hier kosten später mehr als ein abgesagter Termin.

Nach dem Gespräch lohnt ein kurzes Debrief: Welche Aussagen könnten zitiert werden? Braucht es nachgelieferte Unterlagen? Pressearbeit endet nicht mit dem Aufstehen vom Tisch.

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